AL-KO Original-Ersatzteile für höchste Sicherheit

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AL-KO Original-Ersatzteile für höchste Sicherheit

Nachbau-Produkte zeigen gravierende Schwächen – Sogar Totalausfall der Bremse möglich!

Das Thema Sicherheit steht bei allen Produkten der AL-KO Fahrzeugtechnik im Mittelpunkt. Deshalb hat der Premium-Hersteller von hochwertigen Chassis- und Fahrwerkskomponenten für Nutzanhänger und leichte Nutzfahrzeug seit jeher höchste Ansprüche an das Qualitätsniveau seiner Produkte. Nicht umsonst steht der Technologie-Konzern für QUALITY FOR LIFE. Wie sich diese Philosophie in der Praxis auszahlt, zeigt eine aktuelle Untersuchung von Original- und Nachbau-Ersatzteilen. Das Fazit: Gerade bei Bremsbacken und Bowdenzügen sind die Unterschiede gravierend. Die Ergebnisse zeigen, dass es sich nicht lohnt, bei den wichtigen Sicherheitskomponenten zu sparen. Denn im schlimmsten Fall herrscht bei der Verwendung von Nachbau-Produkten akute Lebensgefahr.

Bekanntlich gelangen bereits seit einigen Jahrenxcu-Bremsbacken weisen oftmals einen erheblichen Buntmetall-Anteil in der Belagsstruktur auf. Schon nach 24-stündigem Salzsprühtest ist eine deutliche Rostbildung zu erkennen. Im ungünstigsten Fall, so das Ergebnis der Produktanalysen, löste sich nach einigen Vollbremsungen auf der Teststrecke die Belagfläche, was einen totalen Ausfall der Bremse nach sich zog. Und: Im Dauertest zeigte sich, dass sämtliche Nachbau-Bremsbacken im Vergleich zu AL-KO Originalteilen einem deutlich höheren Verschleiß unterliegen. Hinzu kommt, dass  Nachbau-Produkte zum Teil kleinere Belagsflächen aufweisen, die sich ebenfalls negativ auf die Bremskraft auswirken. Im Gegensatz dazu werden AL-KO Original-Bremsbeläge komplett ohne Metallanteil angefertigt, was ein Festrosten oder einen Verschleiß durch Korrosion ausschließt. Dadurch liefert der Original-Belag  immer eine hohe Bremswirkung – auch in Extremsituationen.

Kritische Ergebnisse zeigten sich auch bei den Nachbau-Bowdenzügen. Hier stellte das Versuchsteam der AL-KO Fahrzeugtechnik eine starke Rostbildung fest. Auffällig ist auch, dass die Gummitülle das Betätigungsseil mit zu viel Spiel umschließt. Die Folge: Es kann Wasser eindringen. Aus langer Sicht ist dadurch ein Auffrieren bei Minusgraden sowie Nachlassen des Wirkungsgrades durch Korrosion möglich.

Ein klares Testergebnis war auch, dass die Haltekräfte der Seilendstücke deutlich unter den erforderlichen Vorgaben lagen. Und nicht nur das. Die Gummischutzhülle versprödet auch stark. So kann Wasser eindringen, in der in Folge ist ein Auffrieren bei Minusgraden nicht zu verhindern. Dadurch verschlechtert sich der Wirkungsgrad des Bowdenzuges gegenüber dem Neuzustand um zwölf Prozent.

Schon nach kurzer Zeit im Testverfahren zeigte sich beiden Nachbau-Bowdenzügen ein unzureichender, minderwertiger Korrosionsschutz. Beim Betätigen des Bowdenzuges war sogar deutliches Rattern hör- und spürbar. Auch bei der Gummischutztülle offenbarte sich im Laufe des Dauertests eine starke Abnutzung. Neben versprödeten Teilen waren sogar einige gänzlich abgerissen.

Zusammenfassend betrachtet, beeinflusst die mindere Qualität im Dauereinsatz stark den Wirkungsgrad und die Einsatzzeit des Produkts. Dadurch nehmen die beschriebenen Mängel erheblichen Einfluss auf die Verkehrssicherheit.



Nachbau-Belag nach Stoppbremsung: Dem Test „Warmfahrt und Maximalstopp“ – also dem Aufwärmen der Bremse auf rund 400 Grad Celsius und einer Stoppbremsung bis zum Stillstand hat der Nachbau-Bremsbelag nicht standgehalten. Der Belag und die Klebung sind zerstört.



Nachbau-Belag nach Salzsprühtest: Nach dem 24-stündigem Salzsprühtest ist auf dem Nachbau-Belag deutliche Korrosion zu erkennen. Laut Testverfahren ist jedoch keine Rostbildung auf dem Bremsbelag zulässig.

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